Australian Open 2020

Geschichte – Tradition

Tennis hat in Australien eine feste Verwurzelung. Generationen von Tennis-Stars stammen aus Down-Under. Die Australier gehörten schon vor dem Beginn des Profi-Tennis (ATP 1972, WTA 1973) zu den führenden Nationen.

Die Australian Open hatten ihre Heimat auf den Grasplätzen von Kooyong, einem Stadtteil von Melbourne.

Australian Open im Kooyong-Stadion, 1982, Doppelfinale

Martina Navratilova, Pam Shriver vs. Claudia Kohde-Kilsch, Eva Pfaff 6:2, 6:4

Bis in die 70er Jahre waren die Australian Open auf Spielerseiten ein Geheimtip oder etwas für Einheimische. Erst ab den 1980er Jahren begannen die Topstars den weiten Weg nach Australien auf sich zu nehmen.

Mit dem Umzug in den Flinders Park 1988 verließ man die Grasplatz-Tradition. Die neue moderne Tennis-Anlage hatte anfangs 20 Plätze, 3 Centre-Courts und das erste überdachte Tennisstadion, die Rod-Laver-Arena.

Die 1997 in Melbourne Park umbenannte Heimat von Tennis Australia hat sich in den letzten 20 Jahren zum größten Tennisfest der  Welt entwickelt. Die Anzahl der Tennisplätze wurde quasi verdoppelt und alle Hospitality-Facilities für die Zuschauer stetig erweitert.

Die Kombination aus strukturellen Veränderungen und dem Zuspruch der Topspieler machen Australian Open heutzutage zum beliebstesten Grand-Slam des Tennis-Jahres.