Grand-Slam-Tennis

Frische entscheidet

Roger Federer kam ausgeruht und frisch in das Turnier, gewann 3 Matches locker und bestritt 2 schwere Matches. Im Viertelfinale wehrte er in einem 3,5-Stunden-Match 7 Matchbälle gegen Tennys Sandgren ab.

Spieler, die im Laufe eines Turniers Matchbälle abwehren, gelten gemeinhin als „gefährlich“. Denn nach so einem Coup steigt das Selbstvertrauen merklich an. Aber in diesem Fall verlor Federer bis zum Halbfinale so viel Substanz, daß er dann chancenlos war.

D.h. bei Tennis-Turnieren entscheidet neben der Fitness die körperliche und geistige Frische über Sieg und Niederlage. Und diese Frische ist Basis für Höchstleistungen.