Drop Out – Karriereabbruch

Drop-Out Risiken – Erklärungen

Belastungen durch Schule, Beruf und Berufsausbildung

Die Vereinbarkeit der Doppelbelastung von Schule und Beruf/Berufsausbildung und Ausübung des Leistungssports stellt für Sportler ein großes Problem dar. Die Grundlagenarbeit für die spätere berufliche Laufbahn findet in vielen Sportarten in einer Lebensphase statt, in der zugleich hohe Aufwendungen im Leistungssport notwendig sind. Dies führt in der Regel zu Koordinierungsproblemen.

Im Spitzentennis kommt es aufgrund der hohen zum Teil ganzjährigen Belastungen, die in den letzten 25 Jahren noch stark zugenommen haben, zu negativen Auswirkungen auf die Berufskarriere. Die meisten ehemaligen Spitzentennisspieler kompensieren den Tatbestand des fehlenden Berufsabschlusses durch ihre Kenntnisse im Tennissport und durch zusätzlich erworbene Trainerlizenzen, viele von ihnen haben eine Berufstätigkeit im Bereich des Sports gefunden.

Probleme – Krisen – Corona-Krise  

Im Laufe der Leistungsentwicklung kommt es für bald jeden Athleten zu vielfältigen Problemen oder Krisen. Diese können von persönlichen Themen bis zu Problemen im Umfeld oder bei der Ausübung des Sports reichen.

Momentan steht die weltweite Corona-Krise im Mittelpunkt. Für ambitionierte Leistungssportler bedeutet diese Situation einen großen Einschnitt, egal in welcher Phase ihrer Laufbahn sie sich befinden. Zwar können Sportler in einer Zeit trainieren bis sie blau werden, nur werden die Mühen (erstmal) nicht durch Wettkämpfe und das Messen mit Konkurrenten belohnt.

Verletzungen   

Zahlreiche Studien verweisen auf die zunehmende Häufigkeit von Verletzungen, die in Kombination mit der daraus resultierenden Leistungsstagnation ein vorzeitiges Karriereende bedingen. Bei der Analyse von sportart- und trainingsspezifischen Verletzungen fällt die Komplexität von vielfältigen Variationen im Ursachengefüge auf.

Hinsichtlich des Drop-Out-Risikos ist grundsätzlich die Verletzungsgefahr zu prüfen, des Weiteren sollte der Athlet bei der Überwindung von Verletzungen adäquat unterstützt werden.