Tennisprofi – Echte Freunde sind selten 

Auszeiten – Ausflüge

Um dem Turnierstreß wenigstens zeitweise zu entfliehen, genehmige ich mir hier und da einen Ausflug. Auf den Turm des Ulmer Münsters auf die Sonnen- und Mondpyramiden bei Mexiko City oder auf den Eiffelturm in Paris. Schließlich hält auch Treppensteigen fit. Aber auch Kitzbühels Streif zu erkunden, ist eine willkommene Abwechselung.

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Meine Sightseeing-Touren sind freilich vom Erfolg abhängig. Je besser es bei einem Turnier für mich läuft, desto weniger Zeit habe ich für Ausflüge. Gewinnen ist mir natürlich wichtiger, da nehme ich es gern in Kauf, ein bißchen weniger zu erleben. Denn vom Erfolg hängt schließlich alles ab.

Schwächere Spielerinnen können sich keine guten Hotels leisten, fliegen früh aus dem Turnier und das Preisgeld reicht dann kaum, um die Spesen zu bezahlen. Viele sehen immer nur die gewaltigen Summen, die eine Martina Navratilova oder eine Chris Evert-Lloyd verdienen. Doch das sind die Ausnahmen.