Depression im Leistungssport

Im Spitzensport geht es um Leistung, um Siege, Gewinner und Geld. Erfolge oder Titel werden anerkannt und finanziell belohnt. Leistungssportler stehen unter permanentem Druck, ihre Leistung im Training zu verbessern und Wettkampf zu bringen.

Ausgehend von der Prävalenz* können Depressionen auch Sportler, bzw. Leistungssportler betreffen. Unterschiedliche Faktoren können die Krankheit befeuern. Dazu gehören auch Leistungsdruck oder Krisen, die individuell als zu belastend empfunden werden.


Depression – die Krankheit

Neben exogenen gehören auch endogene Faktoren zu den Kriterien der Depression, einer Form der Affektiven Störungen. Der ICD-10, der medizinische Katalog für Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation, beschreibt die unterschiedlichen Veränderungen der Stimmung.

ICD-10 – Affektive Störungen – Depressionen

* In Deutschland leiden geschätzte 5,3 Mio Menschen (5,3 % = Prävalenz) an Depressionen. Die Mehrheit von 10.800 Suiziden (2015) erfolgt vor dem Hintergrund einer unzureichend behandelten Depression.

Deutsche Depressionshilfe